
Das Borodino-Panorama-Museum wurde von Akademiemitglied der Malerei Franz Rubo geschaffen, aus Anlass des 100. Jahrestages des Krieges von 1812. Sein wichtigstes Ausstellungsstueck ist das Panoramagemaelde «Schlacht von Borodino». Das riesige Gemaelde stellt einen von den gespanntesten Augenblicken der Schlacht von Borodino am 26. August 1812 (nach den Worten von Napoleon – der „Schlacht von Giganten“) dar, wenn die russischen Truppen eine wiederholte Attacke der Franzoesen in der Naehe des Dorfes Semjonowskoje abwehren. Zum ersten Mal wurde dieses Panorama im Gebaude am Chistoprudnij Boulevard exponiert. Die Arbeit an Panorama war sehr schwer. Rubo haben sehr viele Maler geholfen, bei ersten Ausstellung, und auch sehr viele deutsche Maler, weil Rubo auch in Deutschland gearbeitet hatte.
Waehrend des 2. Weltkrieges wurde das Panorama stark beschaedigt. Das Gebaude, ist baufallig geworden und 1918 wurde das Gemaelde abgenommen und bis 1949 wurde es aufbewahrt, dann begann die Restaurationsarbeit, die bis Jahre 1962 dauerte. Das war eine sehr komplizierte Restauration. Und im Jahre 1962, zum 150. Jubilaum der Borodino-Schlacht wurde das Panorama in neuem Gebaude am Kutusovskij Prospekt eroeffnet.
Unter anderem koennen Sie hier die russische und franzoesische Ausruestung und Uniformen, Bilder, die dem Krieg gewidmet sind, Portraite der bedeutensten Generallen sehen. Hier koennen Sie viel ueber die Geschichte des Krieges erfahren.
Das Museum in seiner heutigen Form wurde 1962 zusammen mit dem zylinderförmigen Hauptgebäude eröffnet. Das Gebäude wurde von den Architekten A. Korabelnikow, S. Kutschanow und A. Kusmin entworfen.
Auch wir besuchen die ehemalige Kutusow-Holzhütte. Dieses Holzhaus, in dem sich im September 1812 die russischen Generäle um den Heerführer Michail Kutusow während der Schlacht von Borodino zu Beratungen versammelt hatten, ist heute wichtiger Bestandteil der Museumsexposition.
Zum Museumskomplex gehören auch die im Jahre 1912 errichtete Kapelle des Hl. Michaels Archistrategen, sowie ein 1973 errichtetes Denkmal zu Ehren der Helden des Vaterlandskrieges 1812, ein Werk des Bildhauers Nikolai Tomski.



